TRADITIONELLE CHINESISCHE MEDIZIN - Ihre TCM Praxis in München

Traditionelle Chinesische Medizin - eine kleine Einführung


Die chinesische Heilkunst entwickelt sich seit mehr als 2000 Jahren, manche Forscher sprechen sogar von mehr als 5000 Jahren, und hat ihren Ursprung in China.

Die Grundlage der Traditionellen Chinesischen Medizin besagt, dass allen materiellen Erscheinungen energetische Prozesse zugrunde liegen. Diese Lebensenergie spiegelt sich an vielen verschiedenen Stellen unseres Organismus wieder. So lässt sich unser energetischer Zustand z.B. anhand des Schlafes, unseres emotionalen Befindens oder unserer Verdauung beurteilen.

Diese Energie ist nicht einfach mit dem westlichen Begriff der Energie gleichzusetzen. Man könnte sie vielleicht als den menschlichen Geist bezeichnen oder auch als Lebensenergie oder Lebenskraft.

In der TCM wird diese Energie mit dem Begriff Qi umschrieben.

Das Qi ist überall und im besten Fall fließt es ungehindert. Es zirkuliert, kann aber gelenkt werden, sich sammeln oder zerstreuen, ins Stocken geraten. Im menschlichen Körper fließt das Qi in Energiebahnen, diese bezeichnet man als so genannte Meridiane. Krankheit ist in der chinesischen Medizin gleichbedeutend mit einer Stagnation oder einer Blockade von Qi.

Nach traditionell-chinesischer Auffassung sind das Yin und das Yang die beiden Energie-Pole des Qi und bestimmen alle Lebensprozesse. Sie bilden eine Einheit und können niemals isoliert voneinander existieren. Ohne das eine würde es das andere nicht geben. Das Symbol ist der bekannte schwarz-weiße Kreis: Im Weiß beginnt das Schwarz – genauso, wie im Schwarz das Weiß beginnt.

Yang ist das Aktive, das Bewegende, das männliche Prinzip. Es erzeugt Yin. Es wandelt sich in Yin.

Yin ist das Passive, das ruhende, das weibliche Prinzip. Yin erzeugt Yang. Es wandelt sich in Yang.

Yin steht für Nacht, Herbst, Winter, Erde, Materie, Kälte, Wasser, Empfängnis, Ruhe, Dunkelheit.

Yang steht für Tag, Frühling, Sommer, Hitze, Aktivität, Vitalität, Licht.

Die TCM geht davon aus, dass Krankheiten entstehen, wenn das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang gestört ist. Krankheiten lassen sich je nach Symptomen bestimmten Yin- und Yang-Qualitäten zuordnen. Patienten, die z.B. unten Schwäche oder Kälte leiden weisen damit auf eine Yin-Krankheit hin. Zeigt sich die Krankheit in Form von Hitze oder Stärke, so zeigt das dem TCM-Therapeuten, dass in der Regel ein Yang-Überschuss vorliegt.

Ziel der Behandlung ist immer einen Ausgleich zwischen Yin und Yang herzustellen und das Qi wieder ohne Blockade oder Stagnation fließen zu lassen.

Was genau versteht man unter einem Meridian?

Bei den Meridianen handelt es sich um zwölf Hauptleitbahnen, die den Körper längs durchziehen. Jeder dieser Meridiane ist einem Funktionskreis, also einem Organsystem, zugeordnet. Allerdings ist der Begriff Organ nicht direkt gleichzusetzen mit der Bedeutung in der westlichen Medizin.

Die zwölf Hauptmeridiane sind:

Leber (Le), Lunge (Lu), Milz-Pankreas (MP), Herz (He), Niere (Ni), Perikard  alles Yin Meridiane

Gallenblase (Gb), Dickdarm (Di), Magen (Ma), Dünndarm (Dü), Blase (B), Dreifach Erwärmer  alles Yang Meridiane

Dazu kommen noch weitere Meridiane, die so genannten Acht Großen Ströme.

Die bekanntesten sind das Gouverneursgefäß Du Mai (Du) und das Konzeptionsgefäß Ren Mai (Ren).

Alle Akupunkturpunkte befinden sich auf den Meridianen und sind genau zugeordnet und werden durchnummeriert.

Die Akupunkturpunkte können- neben der Stimulation mit Akupunkturnadeln – auch mit anderen Methoden behandelt werden. So gibt es die Möglichkeit der Moxibustion (Wärme), der Akupressur (Ausübung von Druck mit dem Finger oder einem speziellen Stift) oder mit Hilfe von Schröpfgläsern.

Ich berate Sie gerne ausführlich in meiner TCM Praxis in München.




DIE FÜNF SÄULEN DER TCM

Die TCM bietet als therapeutische Verfahren weit mehr als die Akupunktur, die für die meisten Patienten die bekannteste Behandlungsform darstellt.

Man fasst die verschiedenen Therapien als die so genannten fünf Säulen zusammen:

1. Bewegung und Koordinationsübungen (z.B. Qigong)

2. Ernährung

3. Massage

4. Akupunktur, Akupressur und Moxibustion

5. Arzneimittel (CAT = Chinesische Arzneimittel-Therapie, chinesische Kräuter)